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Am schwarzen Meer

buebo | August 12, 2009 21:50

Der Vorteil am Hostel ist das man tatsächlich einmal wieder in Kontakt mit Menschen kommt, die zumindest eine der eigenen Sprachen ganz gut sprechen, auch reisen und vielleicht (meistens eher nicht) etwas interessantes zu erzählen hab; Sozialleben also.

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Brasov oder die Hostel-Erfahrung

buebo | August 6, 2009 17:09

Ankunft in Brasov und im Hostel, nur noch ein Bett im Sechsbett-Zimmer frei? Kein Problem, was solls, heute will ich Gesellschaft. Also erstmal runter in den Keller und mein Bett bezogen. Riecht ein bisschen wie Tigerkäfig, aber wenigstens brauche ich kein schlechtes Gewissen zu haben mit den muffigen Motorrad-Klamotten die Luft noch weiter zu verdicken.

Trotzdem will sich die gesuchte Gruppendynamik nicht recht einstellen, scheinbar hat mal wieder jeder seine Kumpels dabei, nur ich bin (ebenfalls mal wieder) allein unterwegs.

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Sibiu, auch genannt Hermannstadt, wirklich schön und toll, trotzdem werde ich nicht richtig warm mit der Stadt und es dauert eine Weile, bis ich realisiere, warum nicht. Eigentlich dauert es noch bis zur nächsten Stadt. Dazu aber gleich mehr.

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Auf dem Weg nach Sibiu

buebo | August 3, 2009 11:31

Die Enduromania ist vorbei und ich ziehe weiter. Etwas ans Herz gewachsenen ist es mir hier auf jeden Fall, wozu nicht zu letzt der See direkt vor der Haustür und die unglaublich gute Verpflegung beigetragen haben. Bier für ein Euro und Endurofahren bis der Sattel kracht sind natürlich auch gute Argumente.

Trotzdem, weiter gehts, es ist morgens um sieben und es fühlt sich an als stehe der Autoreisezug in Triest schon in den Startlöchern, schnell noch ein paar Erlebnisse in die Reise quetschen, sonst ist es zu spät. Schnelles Frühstück, kurze Verabschiedungen und ich bin wieder unterwegs. Die Käthe summt und auch die gefürchtete Schotterstraße hat ihren Schrecken verloren.

Auf geht's - Aufbruch in Brebu Nou

Auf geht's - Aufbruch in Brebu Nou

Mein Weg führt mich zunächst nach Süden und dann weiter nach Osten. Ich will zur Transalpina, einer – so habe ich mir sagen lassen – wunderschönen Straße durch die Karpathen. Etwa auf er Hälfte gibt es einen Campingplatz und den würde ich heute gerne erreichen. Mir steht der Sinn dannach draussen zu schlafen, selbst zu kochen und mal wieder etwas Natur zu spüren. Natur spüren sollte ich später auch noch, aber anders.

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Schon mal jemand den Disney-Streifen “Ein Königreich für eine Lama” gesehen? Ich schon, mehrmals, auch wenn ich mich nicht an viel erinnern kann.

Eine Szene ist mir aber im Gedächtnis geblieben. Der junge König wird von einem Diener angerempelt und fühlt seinen Groove gestört. Alle rennen durcheinander und rufen “der Grooove, der königliche Groooooove ist gestört!”

So ungefähr war meine Anreise. Wo bleibt der Groove?

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Drei Tage Frankreich als Vorbereitung für sechs Wochen Ost-Europa. Schotterwege, Kriegsgräber und Gepäck. Einige Lehren müssen gezogen werden.

Packen konnte ich noch nie. Nie. Überhaupt nicht. Im Wohnzimmer türmt sich die Wäsche, der Hund spielt mit meinen letzten frischen Unterhosen und Andi fragt ob ich den ganzen Kram auch wieder aufräumen bevor ich abfahre. Im letzten Moment schmeiße ich das neu gekaufte Camping-Geschirr raus und stopfe dafür noch ein paar Schläuche ins Gepäck, schnalle den Schlafsack auf den Koffer und dann passt alles.
Tankstelle auf dem Weg zum Treffpunkt und wo die Reise denn hin gehen soll? Gruppe Rentner frisch aus dem Reisebus und ich komme mir vor wie der Poser, der ich bin. “Marokko”, sage ich, steige auf und fahre Richtung Oberrhein.
In Linz am Rhein treffe ich Hanno. Wir kennen uns aus dem HUBB und vom letzten Horizonts Unlimited Meeting im Odenwald. Hanno kennt sich aus mit Campen, Motorrädern und Fotografieren und hat mir in allen drei Bereichen ziemlich viel voraus. Dafür hat seine LC4 ein Stopfen verloren und ballert nun irgendwo bei den Krümern Abgase raus.
Ist die Reise schon wieder vorbei, bevor sie angefangen hat?

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Diesmal hat uns das Reise-Orakel nach Lissabon geschickt. Eine hervorragende Idee, da diese Stadt wirklich keine Wünsche offen lässt und man es hier richtig gut aushalten kann.

Hier kommt unser persönliches Erkenntnis-Alphabet.

Lissabon von A bis Z:

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Fahrbericht KTM 690 Enduro

buebo | Mai 27, 2009 23:41

Ich habe es geschafft für zwei Tage die neue KTM 690 in der Enduroversion zu ergattern und um das wichtigste gleich vornweg zu sagen: Ich bin begeistert! Das Dinge fährt sich wie ein Mountainbike mit Raketenantrieb und macht in allen Lebenslagen einfach nur Spaß.

Die längere Version gibt es hier:

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Ein Sonnestrahl verirrt sich und trifft vor mir auf die Straße, spiegelt sich in einer Pfütze, erhellt kurz ein fahrendes Auto und verschwindet wieder hinter einer Wolke.

Ich genieße das sonore Brummen des Einzylinders unter mir und muß grinsen. Es tut einfach gut mal wieder mit dem Motorrad unterwegs zu sein und dabei auch ein konkretes Ziel vor den Augen zu haben. In diesem Fall Müden an der Mosel. Wer von dem Dorf noch nichts gehört hat, kann sich beruhig zurück lehnen. Ausser Mosel, Wein und Burg Elz scheint es hier auch nicht viel zu geben.

Was Müden an der Mosel für mich interessant macht, ist das es direkt neben Pilliger Heck liegt, und dort findet das Dirt4Fun Einsteiger Training statt. Die Teilnahme hat mir meine Freundin geschenkt, als Gegenleistung habe ich versprochen ohne gebrochene Glieder wieder zu kommen – ich versuche es, Schatz! – und auf mich auf zu passen und nicht zu fremden Männern ins Auto zu steigen und nicht zu viel zu trinken und erst recht nicht zu fremden FRAUEN ins Auto zu steigen und noch eine Reihe anderer Sachen, deren Details ich hier nicht ausbreiten will.

Der grundsätzliche Plan ist am Freitag anzureisen, irgenwo in einer Pension bis Sonntag einzuchecken und Samstag Morgens frisch und fröhlich die letzten paar Kilometer abzureissen. Genauso habe ich es auch gemacht. Jeder, der das wissen wollte, kann nun aufhören zu lesen.

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Sind es bis zu meinem dirt4fun Endurotraining. Eigentlich hatte ich vor per Motorrad zu reisen aber nun schaut es so draußen aus:

zeilsheim-im-winter

Hat zufällig jemand einen unbenutzen Lieferwagen daheim stehen? :)

Gruß

Die Idee war eigentlich schon von Anfang an bescheuert, aber nichts hat mehr Kraft als eine blöde Idee, oder mal von Anfang an und ganz einfach:

  1. Ich habe mir eine Yamaha TTR gekauft.
  2. Es gibt ein Forum, das sich exklusiv der Yamaha TT widmet.
  3. Dieses Forum veranstaltet diverse Treffen.
  4. Ich wollte mitmachen.

Nun haben wir in Deutschland eine Institution die jedes Jahr wieder aufs Neue zuschlägt. Obwohl sie alljährlich Sachschäden anrichtet, Menschen in Depressionen stürzt und auch sonst wenig Gutes zur deutschen Lebensqualität beiträgt, hat sich noch keine politische Partei und auch keine wahrnehmbare Bürgerbewegung ernsthaft um ihre Abschaffung bemüht. Mittlerweile kann man sie sogar als technisch überholt betrachten.

Die Rede ist natürlich vom Winter, an dem – zumindest dieses Jahr und besonders Ende Februar – auch die globale Erwärmung nicht viel geändert zu haben scheint. Mit anderen Worten es war halt saukalt.

Trotzdem oder vielleicht auch gerade deswegen sollte dann dieses Jahr das sogenannte WinTTertreffen stattfinden, als Veranstaltungsort war der Hoope Park in der Nähe von Bremen geplant. Nichts ist besser als eine blöde Idee, also wollte ich natürlich mitmachen. Zumal es auch eine gute Gelegenheit darstellen sollte die TT endlich Offroad zu testen.

Anmerkung der Redaktion: Wer sich bei langen und langwierigen technischen Beschreibungen, ausführlichem Gemotze und ausgedehnter Selbstbeweihräucherung langweilt, kann hier aufhören zu lesen.

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Die Kälte ist da und der Winter kommt mit aller Wucht und wie es aussieht, dieses Jahr auch richtig.

Tatsächlich ist der Winter mittlerweile da. Die Temperatur tanzt um den Nullpunkt, Bier vom Balkon hat die Konsistenz von Kartoffelsuppe und die Straßen sind gesalzen wie Pökelfleisch.

Der obere Satz lebt allerdings schon seit Oktober in der toten Hülle eines unveröffentlichten Entwurfs und es würde sich einfach nicht richtig an fühlen ihn jetzt noch zu löschen. Ich dachte mir, es wäre doch einmal nett sich schon zu Anfang des Winters mit ausreichend Lesestoff zu versorgen um keine unschönen Unterbrechungen ins Suchtverhalten zu bekommen. Ich machte mich also auf die Suche nach lesenswerten, skurilen, informativen oder einfach schönen Seiten, die irgendwie mit Motorrad zu tun haben.

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Die MO hat einmal geschrieben Jesus würde Harley Davidson fahren und Gott eine große Honda Vierzylinder. Ich kann es mir vorstellen. Das bärtige Rebellenimage von Jesus passt perfekt zur Harley und Sandalen und Kittel können an dem Stil auch nichts mehr ruinieren…

Auch ein großer, sanfter Vierzylinder passt zu Gott. Leichtes Säuseln, ätherische Klänge und trotzdem omnipotente Kraftentfaltung. Ja liebe MO, da habt ihr wohl voll ins Schwarze getroffen!

Aber was würde Buddha fahren? Und warum eine Yamaha TTR für mich? Und was hat das überhaupt miteinander zu tun?

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buebo.de präsentiert: Projekt Balkan

buebo | Oktober 7, 2008 13:48

Der Amerikaner nennt es the Wanderlust, ich sage einfach: Ich muss mal wieder weg! Mein näheres Umfeld habe ich schon gebührend genervt. Andi, die beste Freundin von allen, schliesst die Augen, beginnt mit dem Kopf zu wippen und summt genau so unmelodisch wie autistisch vor sich hin bei der bloßen Erwähnung von irgendwas das auch nur vage mit Motorradfahren, Reisen oder dem Balkan zu hat.

Mit anderen Worten: Es ist Zeit den neuen Plan öffentlich zu machen.

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Kurztrip nach Vorarlberg (Teil 1)

buebo | Juli 26, 2008 21:48

Es begab sich zu einer Zeit, in der etwas Leerlauf herrschte. Die Uni pausierte, die letzten kritischen Stunden diverser Hausarbeiten und anderer Zimperlein hatte noch nicht angeschlagen und auch die beste Freundin von allen hatte sich – anstatt mich mit diversen Aufmerksamkeiten auf Trab zu halten – zufrieden schnurrend auf dem Schaf-Fell zusammen gerollt und betrachtete durch halb geschlossene Augenlider die Welt mit Wohlgefallen, frisch manikürten Nägeln und seidig glänzender Haarpracht.

Gelegenheit also mal wieder raus zu kommen und mich mit neuen Eindrücken und den Rest der Welt mit einem neuen Artikel zu erfreuen. Freund Wolfgang und Nachbar Benny sind sowieso gerade in Vorarlberg und ich nutze die stehende Einladung um auch hinunter zu fahren.

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