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Drei Tage Frankreich als Vorbereitung für sechs Wochen Ost-Europa. Schotterwege, Kriegsgräber und Gepäck. Einige Lehren müssen gezogen werden.

Packen konnte ich noch nie. Nie. Überhaupt nicht. Im Wohnzimmer türmt sich die Wäsche, der Hund spielt mit meinen letzten frischen Unterhosen und Andi fragt ob ich den ganzen Kram auch wieder aufräumen bevor ich abfahre. Im letzten Moment schmeiße ich das neu gekaufte Camping-Geschirr raus und stopfe dafür noch ein paar Schläuche ins Gepäck, schnalle den Schlafsack auf den Koffer und dann passt alles.
Tankstelle auf dem Weg zum Treffpunkt und wo die Reise denn hin gehen soll? Gruppe Rentner frisch aus dem Reisebus und ich komme mir vor wie der Poser, der ich bin. “Marokko”, sage ich, steige auf und fahre Richtung Oberrhein.
In Linz am Rhein treffe ich Hanno. Wir kennen uns aus dem HUBB und vom letzten Horizonts Unlimited Meeting im Odenwald. Hanno kennt sich aus mit Campen, Motorrädern und Fotografieren und hat mir in allen drei Bereichen ziemlich viel voraus. Dafür hat seine LC4 ein Stopfen verloren und ballert nun irgendwo bei den Krümern Abgase raus.
Ist die Reise schon wieder vorbei, bevor sie angefangen hat?

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Heizgriffe an die KTM 690 Enduro

buebo | Juni 23, 2009 15:20

Ich höre die Puristen schon stöhnen: “Wie kann man nur? Hat doch mit Sport nix zu tun! Schweinerei! Brecht ihm die Beine!”

Was soll ich zu meiner Rechtfertigung sagen? Wenn ich die Wahl habe zwischen kalten Fingern und warmen Fingern, dann habe ich nun mal lieber warme, ganz egal ob das eher mit Sport oder mit Gemütlichkeit zu tun hat. Außerdem kann ich dann bei schlechterem Wetter dünnere Handschuhe tragen, habe ein besseres Griffgefühl und nicht so schnell klamme, kalte und steife Finger. Aktive Sicherheit also und darüber hinaus ist es halt einfach irgendwie geil oder so und schneller macht es bestimmt auch.

Noch ein Wort der Warnung vorneweg, dies ist kein Howto, keine Anleitung und auch kein Vorschlag zum selber machen. Das alles überlasse ich Leuten, die von der Materie auch was verstehen.

Dieser Artikel beschreibt wie ich die Heizgriffe angebaut habe. Andere Motorräder fliegen wahrscheinlich in die Luft, werden von Ausserirdischen oder Osteuropäern gestohlen oder husten die Lichtmaschine durch den Endtopf heraus.

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Dem einen oder anderen Leser meines Blogs ist vielleicht schon aufgefallen, dass ich durchaus etwas für Technik übrig habe. Auch beim anstehenden Projekt Balkan wurden somit viele Gedankengänge und einige wache Nächte auf die technische Umsetzung verwendet. So ein langfristiger Prozess geht selten ohne ein paar schmerzhafte Einblicke ins eigene Selbst von statten.

Mit solchen Einblicken verhält es sich ähnlich wie mit einem vereiterten Backenzahn. Es schmerzt, man stellt sich der unangenehmen Wahrheit, man sucht einen entschlossenen Mann mit großer Zange auf und das Leben geht – in leicht veränderter Form – weiter.

Mein vereiterter Backenzahn ist: Ich will einfach nur fahren!

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Ein Sonnestrahl verirrt sich und trifft vor mir auf die Straße, spiegelt sich in einer Pfütze, erhellt kurz ein fahrendes Auto und verschwindet wieder hinter einer Wolke.

Ich genieße das sonore Brummen des Einzylinders unter mir und muß grinsen. Es tut einfach gut mal wieder mit dem Motorrad unterwegs zu sein und dabei auch ein konkretes Ziel vor den Augen zu haben. In diesem Fall Müden an der Mosel. Wer von dem Dorf noch nichts gehört hat, kann sich beruhig zurück lehnen. Ausser Mosel, Wein und Burg Elz scheint es hier auch nicht viel zu geben.

Was Müden an der Mosel für mich interessant macht, ist das es direkt neben Pilliger Heck liegt, und dort findet das Dirt4Fun Einsteiger Training statt. Die Teilnahme hat mir meine Freundin geschenkt, als Gegenleistung habe ich versprochen ohne gebrochene Glieder wieder zu kommen – ich versuche es, Schatz! – und auf mich auf zu passen und nicht zu fremden Männern ins Auto zu steigen und nicht zu viel zu trinken und erst recht nicht zu fremden FRAUEN ins Auto zu steigen und noch eine Reihe anderer Sachen, deren Details ich hier nicht ausbreiten will.

Der grundsätzliche Plan ist am Freitag anzureisen, irgenwo in einer Pension bis Sonntag einzuchecken und Samstag Morgens frisch und fröhlich die letzten paar Kilometer abzureissen. Genauso habe ich es auch gemacht. Jeder, der das wissen wollte, kann nun aufhören zu lesen.

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Mal wieder eine Seite für den interessierten Schrauber:

Autoschrauber.de – Anleitungen für Wartung und Reparatur – Selbsthilfe an Auto und Motorrad.

In einfach verständlicher Form werden hier diverse Schrauber-Problemchen rund um Auto und Motorrad erklärt und gelöst. Dazu gibt es auch noch ein paar Grundsatzartikel deren Konsum sich lohnt und Spaß macht.

Mein Liebling ist bis jetzt das Schutzgas-Schweissen.

Gruß