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Multimedia-Tasten: Auch unter Xubuntu nutzbar.

Wer ein Keyboard mit Multimedia-Keys (z.B. Play, Forward, Mute, …) sein eigen nennt und auf Xubuntu umsteigt, wird eine kurze Enttäuschung erleben. Die Tasten funktionieren nicht. Tatsächlich werden sie sogar von Hause aus unterstützt und sind nur nicht in den xfce Tastatur-Einstellungen eingetragen. Warum dieses eigentlich sinnvolle Feature nicht out-of-the Box unterstützt wird ist mir ein Rätsel.

Zumindest ist Abhilfe einfach:

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Im Moment stehen hier zwei Computer mit insgesamt sieben verschiedenen Festplatten. Alle sollen weiter benutzt werden, vorher empfiehlt es sich allerdings erstmal die vorhandenen Daten zu löschen.

Ein einfaches Löschen unter Windows  oder ein ‘rm -rf *’ unter Linux helfen da nicht wirklich weiter, alles was sie machen ist dem Dateisystem zu erklären: “Vergiss doch bitte mal das du dort etwas abgelegt hast”.

Das Ganze funktioniert wie ein Berg Akten, die man mit Post-It’s beklebt hat. Der Klebezettel wird abgezogen, die Akte bleibt liegen und der nächste mit genug Zeit und Energie den ganzen Haufen durchzugehen kann alles wieder lesen als ob nichts gewesen wäre.

Es gibt Leute die haben nix zu verbergen. Aus Prinzip. Weil das gehört sich so. Nix zu verborgen, sie doch nicht, niemals, sie machen ja nix. Ich dagegen bin desorganisierter als die ein Haufen Paviane in der Waschtrommel und lebe praktisch in meinem Computer, mir reicht ‘nix zu verbergen’ einfach nicht. Ich brauche fortgeschrittenere Sicherheit als den Glauben an die eigene Unwichtigkeit und die generelle Gutartigkeit aller anderen.

Bisher habe ich mir immer mit ‘dd if=/dev/random of=/dev/{harddisk}‘ beholfen (für normale Menschen: Das bedeutet “nimm einen Haufen Zufallszahlen und male damit jede Seite jeder Akte aus, bis keine Akten mehr vorhanden sind”) und das zur Sicherheit gleich mehrmals, was ich dermaßen mühsam finde, das ich es eigentlich fast nie mache und so türmen sich dann irgendwelche alten Platten und Computer.

Abhilfe dagegen verspricht Darik’s Boot And Nuke | Hard Drive Disk Wipe oder kurz ‘DBAN’.

Aus der Beschreibung:

“Darik’s Boot and Nuke (”DBAN”) is a self-contained boot disk that securely wipes the hard disks of most computers. DBAN will automatically and completely delete the contents of any hard disk that it can detect, which makes it an appropriate utility for bulk or emergency data destruction.

DBAN is a means of ensuring due diligence in computer recycling, a way of preventing identity theft if you want to sell a computer, and a good way to totally clean a Microsoft Windows installation of viruses and spyware. DBAN prevents or thoroughly hinders all known techniques of hard disk forensic analysis.”

Bin gespannt ob es hält was es verspricht.

P.S.: Jemand Interesse an ein paar Festplatten zwischen 100 und 250GB?

IE unter Ubuntu Gutsy Gibbon

buebo | Dezember 10, 2007 22:41

IE Desktop IconsNicht nur für alle interessant die ihre Seite gerne mal in hässlich sehen wollen, sondern auch für diejeningen die sich für Butter und Brot mit derartigem Kram herum schlagen müssen.

Eigentlich interessiert es mich ja herzlich wenig wie buebo.de mit dem Internet-Explorer aussieht, es gibt ja schließlich noch genügend halbwegs taugliche Browser und zu dem bin ich auch nicht darauf angewiesen das irgendwer ausser meiner Wenigkeit die Seite überhaupt lesen kann. Die Neugierde hat mich aber doch noch gepackt und zu dem wollte ich mir Wine schon länger einmal anschauen. Dank eines netten Scripts ist die Installation von drei verschiedenen IE-Versionen (5.0, 5.5 und 6) auch sehr schmerzlos

Vorgegangen wird analog der offiziellen Anleitung, nur das ‘edgy’ durch ‘gutsy’ ersetzt wird. Das sieht dann folgendermaßen aus:

  • ‘Universe’ aktivieren. Entweder durch Synaptic, oder manuell auf der Komandozeile, also zum Beispiel so:

    • sudo echo ‘deb http://us.archive.ubuntu.com/ubuntu gutsy universe’ >> /etc/apt/sources.list

  • Das offizielle Wine Repsitory hinzufügen:

    • sudo echo ‘deb http://wine.budgetdedicated.com/apt gutsy main’ >> /etc/apt/sources.list

    • sudo ‘wget -q http://wine.budgetdedicated.com/apt/387EE263.gpg -O- | sudo apt-key add -

  • Wine installieren:

    • sudo apt-get update

    • sudo apt-get install wine cabextract

  • IEs4Linux installieren:

    • wget http://www.tatanka.com.br/ies4linux/downloads/ies4linux-latest.tar.gz

    • tar zxvf ies4linux-latest.tar.gz

    • cd ies4linux-*IEs4Linux Screeny

    • ./ies4linux

    • In einem X-Terminal aufgerufen gibt es sogar ein Menu zu bestaunen (siehe Screenshot).

Unter ‘Beta’ kann man diverse Optionen setzen, unter anderem den Pfad für die Installation. Als Beta-Funktion steht auch die Installation des IE7 zur Verfügung, was hier unter Gutsy auf amd64 auch zu funktionieren scheint.

Was mich betrifft: Hut Ab! Ich hätte nie gedacht das sich der Internet Explorer so einfach unter Linux zum Laufen zu bringen ist. Wer das regelmäßig benutzt und damit vielleicht sogar seinen Lebensunterhalt bestreitet, sollte sich wirklich zu einer Spende an den Autor von IEs4Linux entschliessen. Ich freue mich zwar auch über Spenden, steigere damit aber eher mein Wohlbefinden als die Qualität freier Software…