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Auf dem Weg nach Sibiu

buebo | August 3, 2009 11:31

Die Enduromania ist vorbei und ich ziehe weiter. Etwas ans Herz gewachsenen ist es mir hier auf jeden Fall, wozu nicht zu letzt der See direkt vor der Haustür und die unglaublich gute Verpflegung beigetragen haben. Bier für ein Euro und Endurofahren bis der Sattel kracht sind natürlich auch gute Argumente.

Trotzdem, weiter gehts, es ist morgens um sieben und es fühlt sich an als stehe der Autoreisezug in Triest schon in den Startlöchern, schnell noch ein paar Erlebnisse in die Reise quetschen, sonst ist es zu spät. Schnelles Frühstück, kurze Verabschiedungen und ich bin wieder unterwegs. Die Käthe summt und auch die gefürchtete Schotterstraße hat ihren Schrecken verloren.

Auf geht's - Aufbruch in Brebu Nou

Auf geht's - Aufbruch in Brebu Nou

Mein Weg führt mich zunächst nach Süden und dann weiter nach Osten. Ich will zur Transalpina, einer – so habe ich mir sagen lassen – wunderschönen Straße durch die Karpathen. Etwa auf er Hälfte gibt es einen Campingplatz und den würde ich heute gerne erreichen. Mir steht der Sinn dannach draussen zu schlafen, selbst zu kochen und mal wieder etwas Natur zu spüren. Natur spüren sollte ich später auch noch, aber anders.

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Enduromania

buebo | August 1, 2009 10:07

Ja wo isser denn, der Groove? Keine Ahnung, aber nach einer Woche richtig schön im Dreck spielen, sieht alles erst mal besser aus.

Doch von vorne: Enduromania, was soll das denn sein? Die Idee ist einfach wie bestechend. Eine Offroad-Veranstaltung in einem der letzten Länder in Europa, in dem man noch durch die Pampa fahren darf wie es einem gefällt, ganz egal ob mit dem Jeep, dem Quad oder der Enduro. Nebenbei wird auch noch der Tourismus und die lokale Entwicklung gefördert und das die Gegend in der alles statt findet auch noch ausgesprochen schön anzuschauen ist, darf man ruhig als das Sahnetüpfelchen auf der Torte begreifen.

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Drei Tage Frankreich als Vorbereitung für sechs Wochen Ost-Europa. Schotterwege, Kriegsgräber und Gepäck. Einige Lehren müssen gezogen werden.

Packen konnte ich noch nie. Nie. Überhaupt nicht. Im Wohnzimmer türmt sich die Wäsche, der Hund spielt mit meinen letzten frischen Unterhosen und Andi fragt ob ich den ganzen Kram auch wieder aufräumen bevor ich abfahre. Im letzten Moment schmeiße ich das neu gekaufte Camping-Geschirr raus und stopfe dafür noch ein paar Schläuche ins Gepäck, schnalle den Schlafsack auf den Koffer und dann passt alles.
Tankstelle auf dem Weg zum Treffpunkt und wo die Reise denn hin gehen soll? Gruppe Rentner frisch aus dem Reisebus und ich komme mir vor wie der Poser, der ich bin. “Marokko”, sage ich, steige auf und fahre Richtung Oberrhein.
In Linz am Rhein treffe ich Hanno. Wir kennen uns aus dem HUBB und vom letzten Horizonts Unlimited Meeting im Odenwald. Hanno kennt sich aus mit Campen, Motorrädern und Fotografieren und hat mir in allen drei Bereichen ziemlich viel voraus. Dafür hat seine LC4 ein Stopfen verloren und ballert nun irgendwo bei den Krümern Abgase raus.
Ist die Reise schon wieder vorbei, bevor sie angefangen hat?

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Eine neues Stück Equipment

buebo | Mai 5, 2009 21:40

Wer monumentale Reisen vorhat, der braucht natürlich auch monumentale Ausrüstung. Natürlich rechne ich bei Projekt Balkan nur mit den schwersten Bedingungen, es wird ein absoluter Härte-Test für Mensch und Maschine. Ein stählerner Wille, frische Unterhosen, mehrere Packungen Aspirin und eine Ersatz-Zündkerze sind deshalb fest eingeplant und unabdingbarer Bestandteil der Ausrüstung.

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