Other posts related to der-taegliche-wahnsinn

Sind es bis zu meinem dirt4fun Endurotraining. Eigentlich hatte ich vor per Motorrad zu reisen aber nun schaut es so draußen aus:

zeilsheim-im-winter

Hat zufällig jemand einen unbenutzen Lieferwagen daheim stehen? :)

Gruß

Unser neuer Mitbewohner: Tabbo

buebo | Februar 17, 2009 19:36

Nun ist es so weit! Meine Freundin und ich haben einen neuen Mitbewohner. Er hört (manchmal) auf den Namen “Tabbo”, ist eine Mischung aus Dackel, Schnauzer und Wahnsinn und hat die letzten zwei einhalb Jahre im Tierheim verbracht. Zuerst irgendwo in Polen und dann im Tierheim Hattersheim.

Nun lebt Tabbo bei uns und hat sich schon gut eingewöhnt. Die Lieblingsbeschäftigung ist bis jetzt Schlafen, abgelöst durch ein gelegentliches Umhertrotten.

Die ersten Bilder gibt es natürlich auch schon:

Viel zu lange ist es mal wieder her seit dem letzten Blog-Artikel, dabei mangelt es eigentlich nicht an berichtenswerten Dingen, dafür an der einen gr0ßen Explosion. Ich schreibe gerne über neues, tolles noch-nie-dagewesenes, doch genau das lässt auf sich warten. Statt dessen sind es die vielen kleinen Sachen, die man irgendwie dann auch mal erwähnen könnte, wenn man sowieso mal etwas schreibt.

Doch was macht man, wenn die große Sensation auf sich warten lässt und statt dessen nur Kleinkram passiert, der zwar irgendwie auch ganz interessant ist aber kaum einen eigenen Artikel rechtfertigt?

Bisher war es damit ähnlich wie mit einem halb verstopften Abfluss. Man macht die Dusche an und es sammelt sich Wasser, irgendwann ist der Rand der Wanne erreicht und es läuft über. Sensation! Hossa!

Dreht man den Hahn vorher wieder zu, läuft es langsam ab ohne das es zu nennenswerten Auswirkungen kommt, außer vielleicht einem Kalkrand, aber wer interessiert sich schon für Kalkränder in der Wanne? Höchstens Andi, aber die bloggt ja noch seltener als ich…

Das alles soll sich nun ändern. Statt mich in aller Länge mit überlaufenden Wannen zu beschäftigen, will ich nun auch mal über die kleinen Dinge des Lebens schreiben. Dieser Artikel ist der erste über die kleinen Dinge und gleichzeitig auch ein kurzer Ausblick über das, was noch kommt.

Mehr sehen… »

Thailand hat es wirklich nicht leicht in letzter Zeit. Der Ministerpräsident ist angeklagt das halbe Land verhökert zu haben, Massendemonstrationen, zunächst gegen die alte Regierung, nun gegen die neue Regierung, Geflügelpest, SARS, Armut, Prostitution, etc. pp.

Gut das die Ordnungsmacht nun etwas dagegen unternimmt und für bessere Stimmung auf Thailands Straßen sorgen will:

Quelle: IHT; (c) Bangkok Post

Quelle: International Herald Tribune

Allen Lesern guten Rutsch und ein frohes Neues!

Es gab eine Zeit, in der war ich überzeugt irgendwann einmal großes zu leisten. Vielleicht würde ich nicht gerade Weltpräsident, Raumfahrer oder Müllmann werden, aber zu etwas würde es schon reichen.

Zumindest ein Buch wollte ich schreiben. Ganz egal, dass weder Orthographie noch Grammatik zu meinen Stärken gehören. Einfach irgendwas erleben und berichten.

Mehr sehen… »

Ein erfolgreicher Tag an der Uni

buebo | Oktober 15, 2008 14:44

Nachdem ich fast den Vorlesungsbeginn verpasst hätte – Russich fängt erst nächste Woche an und daran hatte ich mich orientiert – ist mir mein Fehler doch noch rechtzeitig aufgefallen um mich heute doch mal zur Uni zu begeben.

Mehr sehen… »

Die beste Freundin von allen und ich liegen Abends im Bett. Sie hat sich unter der Decke zu einem schnurrenden Ball aus Wohlbefinden zusammen gerollt, von dem nur Nasenspitze und Augen herraus schauen.

“Erzähl mir eine Geschichte!”, höre ich es irgendwo unter der Decke murmeln.

“Über was? Ein Stichwort brauche ich schon.”, sage ich. Die Feinmechanik scheint  langsam anzulaufen und nach einer kleinen Weile seufzt sie etwas das sich wie “Brummbatz” anhört.

Ich kenne meine Pflichten. Meine Freundin ist ein kleines, süßes Wesen dessen natürliches Habitat sich über alle kuschligen, weichen Dinge erstreckt und das sich von schönen Gefühlen ernährt. Zwei große Augen schauen mich erwartungsvoll zwischen zwei Decken heraus an.

“Es war einmal ein Brummbatz.”, beginne ich. “Hihi”, kichert es daraufhin in der Kuschelhöhle und warme Wellen des Wohlgefühls breiten sich aus.

“Alle Kinder des Dorfes liefen zusammen und der Brummbatz machte Brumm!”.

“Hihihihihi”. Die Decke bebt leicht.

“BRUMM! machte der Brummbatz”, fahre ich fort.

Es kichert etwas lauter aus den Decken herraus.

“Die Kinder freuten sich und riefen ‘Brummbatz!’ und der Brummbatz machte BRUMM! Plötzlich platzten alle Kinder. Von da an war er der Brummplatz!”

Leichtes Bibbern, gefolgt von entnervten Schnaufen unter der Decke.

Wer mich kennt, dürfte schon bemerkt haben, dass ich einen Bauch habe. Keinen Bauch im biologischen Sinne – also einen Schleimbeutel in dem irgendwelche Organe herum schwimmen, auf der einen Seite ab und an Essen rein geworfen wird und auf der anderen Seite diverse biologische Abfälle, Gase und unappetitliche Geräusche raus kommen. So einen Bauch habe ich auch, was ich allerdings mehr oder weniger liebevoll meinen Bauch nenne ist – im biologischen Sinne – eine Fettablagerung an der Front meines Torso, die sich von Hüfte zu Hüfte zieht.

Mehr sehen… »

Zeilsheim’s Burning!!!

buebo | Dezember 2, 2007 12:19

Für alle die ich auf anderem Wege noch nicht eingeladen habe. Eine kurze Absichtserklärung per Mail wäre willkommen. Ausgesperrt habe ich allerdings noch keinen.

Zeilsheim’s Burning!!!

Geschenke, nix als Geschenke

buebo | Juli 18, 2007 10:30

Ich möchte an dieser Stelle nur kurz darauf hinweisen das ich nun auch eine Amazon Wishlist habe.

Wer sich also schon immer gefragt hat wie er sich für kurzweiliges Schmunzeln, seltsamen Humor oder originelle Geschichten von hinter dem Horizont revanchieren kann, hat nun eine Antwort:

Geschenke!

Über die Wishlist kann mir jeder mit einem Amazon Account Bücher zukommen lassen. Ich werde sogar öffentlich Danke sagen!

Wishlist

Ich werde natürlich bei Gelegenheit nochmals darauf hinweisen!

Es ist mal wieder Zeit für ein kleines Update.

Ich werde Anfang August wieder in Richtung Bangkok fliegen und von dort meine kleinen Reiseberichte zum Besten geben, geplant ist dieses Mal über Nord-Thailand nach Burma zu fahren. Dannach soll es nach Vietnam weiter gehen und letztendlich möchte ich auch einen kurzen Abstecher nach Phnom Penh machen. Alle diese Artikel werden dann auch zu einer PDF-Datei zusammen gefasst, die sich gut ausdrucken lässt.

Bei ausreichendem Interesse könnte man auch darüber nachdenken ein paar Exemplare professionell drucken und binden zu lassen, aber das ist Zukunftsmusik…

Weiterhin habe ich ein neues Projekt gestartet, mein Kumpel Christoph Eggers und ich werden zusammen über das Frankfurter Stadtgeschehen berichten. Christoph ist dabei für Fotos zuständig, ich für die Texte. Ein ersten Artikel kann man schon jetzt unter http://www.frablog.de lesen. Es dürften auch bald noch mehr werden.

Wem meine Berichte aus Asien gefallen habe, der dürfte auch damit seinen Spaß haben. Das Layout der Seite ist natürlich noch nicht fertig und es werden noch so einige Änderungen in näherer Zeit kommen.

Ein technische Neuigkeit ist das ich hier leider ein Captcha einbauen musste. In letzter Zeit haben sich hier massiv Spambots registriert. Ein Captcha besteht darin etwas Text von einem Bild in einen Kasten abzuschreiben, womit sich Software noch sehr schwer tut. Tut mir leid falls das jemanden Umstände macht, aber ich will nicht jeden Tag zehn neue Accounts löschen müssen.

Weiterhin werde ich ein paar dezente Änderungen im Layout – vor allem der Seitenleiste rechts – vornehmen.

Ist das eine neue Promotionsstelle in Vorbereitung oder doch nur eine weitere Sparmaßnahme in den den Sozialwissenschaften?

Die neue Kargheit

Neulich in der Uni: Die Namen bitte!

buebo | November 1, 2006 16:29

Es werden Referate verteilt. Der Prof sitzt vorne, man selbst irgendwo, wo noch Platz ist, also auf dem Boden. Das System ist einfach. Professor ruft Daten und Themen, der Raum ruft Namen zurück.

Prof: “23.11. Adam Smith und die Merkantilisten.”

Raum: “Ja! Schneider und Holzbaum.”

Prof: “Buchstabieren Sie!”

Raum: “Es Zeh Ha En Eh Ih De Eh Er und Hah Oh Ell Zett Beh Ah Uh Emm.”

Prof: “Vergeben! 30.11. Bezüge von Smith auf Hobbes!”

Raum: “Ja! Schmitt und Müller! Es Ceh Hah …”

Prof: “2.12. Einführung zu Theory of Moral Sentiments.”

Raum: “Ja, Groczynewskajasson.”

Prof: “Ok.”

Dieser Text stammt (soweit der Teufel und ich uns erinnern) vom zweiten Weihnachtsfeiertag 2004 und wurde erstmals auf einer früheren Inkarnation dieser Seite veröffentlicht. Ich habe keinerlei Änderungen am Text vorgenommen, ausser die Rechtschreibfehler auszubessern die sogar mir aufgefallen sind.



Mehr sehen… »

Motodop Madness!

buebo | August 7, 2006 13:20

Ich befinde mich auf einem Scooter, vor mir der Fahrer, neben und hinter mir eine fast solide Mauer aus anderen Motorraedern, SUVs, schwarzen Rauch ausspuckenden Lastwagen und Cyclos. Ein Elefant treibt sich wahrscheinlich auch irgendwo rum. Kurz gesagt wir schlaengeln uns durch die uebliche Phnom Penh Rush Hour und sind auf dem Weg zurueck zum Ginger Monkey.

Zwischen mir und dem Fahrer balanciere ich einen Karton Vodka und eine Karton Dosenbier, waehrend er in der vorderen Gepaeckablage, zwischen seinen Beinen, eine Tuete mit Milch und Fruchtsaeften verstaut hat.Mein Fahrer beginnt mir sorgen zu machen. Unser Kurs zwischen den Autos, Lastern und anderen Zwei und Dreiraedern ist sogar nach Kambodschanischen Standards als erratisch zu bezeichnen und ich muss mehrmals den Impuls unterdruecken einfach vom Bike zu springen und in der Menge zu verschwinden. “Carefull!”, bruellle ich ihm zu Xten mal ins Ohr und unterdruecke deftige Flueche, nur um ihn lauthals als “Fucking Cunt!” zu bezeichnen nachdem er einen Laster schneidet und uns beinahe in die naechste Inkarnation befoerdert. Doch nicht nur sein Fahrstil laesst zu wuenschen uebrig, er hat auch seine Faehigkeit zum Bargaining verloren. Ein Motodop der nicht unverzueglich anfaengt absurde Preise fuer gerinste Distanzen festzusetzen nachdem er gefragt wird, ist wie ein Hund der den Glanz im Fell verliert.

Nach weiteren Semi-Todesungluecken, voller Adrenalin und Beldeigungen, befinden wir uns im Zielanflug auf meine Bar. Ungefaehr fuenf Minuten vor meiner Pinte haellt er an. Nassgeschwitzt springe ich vom Radl und wundere mich was denn nun kommt.
Er hieft die zwei Kartons von der Sitzbank, klappt sie nach oben, oeffnet den Tank und schuettelt das Bike. Es rauscht und spritzt. Befriedigt nickt er, beugt sich nieder, presst seinen Mund auf die Tankoeffnung und nimmt zwei tiefe Zuege Sprit-Dampf. “Sorry, Sorry” sagt er, schraubt den Tank zu, klappt die Sitzbank wieder nach unten und hieft die Getraenke auf. Kopfschuettelnd setze ich mich wieder auf die Kiste und lasse mich zu meiner Bar chauvieren.
“How much?”, frage ich. “Four Dollar”, sagt er.

Ein paar Tage spaeter gehe ich von meiner Kneipe zur Laundry um Waesche abzugeben, eine strecke die ich zu Fuss in ungefaehr zwei Minuten zuruecklege, von denen ich 45 Sekunden damit verbringe eine heftig befahrene Strasse zu ueberqueren.
Nun muss man wissen das mich – als Bar-Betreiber und Tunichtgut – praktisch jeder touristisch orientere Motodop in der ganzen Stadt kennt, inklusive seiner Onkel, Tanten, Brueder und Schwestern, Freunde und Feinde und allen anderen in seinem sozialen Zirkel. Waherend also der normale Tourist sowas wie “Hello Mister/Lady, wanna go Shooting Range, Killing Fields, Massage, …” gefragt wird, bekomme ich sowas wie “Hello Marc, go Ginger Monkey? Go your house?” zu hoehren.

“Hello Marc, go Ginger Monkey?”, fragt mich also der uninovative Zweirad-Logistiker und bringt mich zum Lachen. Ich deute auf meine vielleicht 100 Meter entfernte Bar und grinse. Verdutzt runzelt er die Stirn. Ploetzlich daemmert es ihm.

“Five Hundert Riel!”