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Diesmal hat uns das Reise-Orakel nach Lissabon geschickt. Eine hervorragende Idee, da diese Stadt wirklich keine Wünsche offen lässt und man es hier richtig gut aushalten kann.

Hier kommt unser persönliches Erkenntnis-Alphabet.

Lissabon von A bis Z:

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Ein Sonnestrahl verirrt sich und trifft vor mir auf die Straße, spiegelt sich in einer Pfütze, erhellt kurz ein fahrendes Auto und verschwindet wieder hinter einer Wolke.

Ich genieße das sonore Brummen des Einzylinders unter mir und muß grinsen. Es tut einfach gut mal wieder mit dem Motorrad unterwegs zu sein und dabei auch ein konkretes Ziel vor den Augen zu haben. In diesem Fall Müden an der Mosel. Wer von dem Dorf noch nichts gehört hat, kann sich beruhig zurück lehnen. Ausser Mosel, Wein und Burg Elz scheint es hier auch nicht viel zu geben.

Was Müden an der Mosel für mich interessant macht, ist das es direkt neben Pilliger Heck liegt, und dort findet das Dirt4Fun Einsteiger Training statt. Die Teilnahme hat mir meine Freundin geschenkt, als Gegenleistung habe ich versprochen ohne gebrochene Glieder wieder zu kommen – ich versuche es, Schatz! – und auf mich auf zu passen und nicht zu fremden Männern ins Auto zu steigen und nicht zu viel zu trinken und erst recht nicht zu fremden FRAUEN ins Auto zu steigen und noch eine Reihe anderer Sachen, deren Details ich hier nicht ausbreiten will.

Der grundsätzliche Plan ist am Freitag anzureisen, irgenwo in einer Pension bis Sonntag einzuchecken und Samstag Morgens frisch und fröhlich die letzten paar Kilometer abzureissen. Genauso habe ich es auch gemacht. Jeder, der das wissen wollte, kann nun aufhören zu lesen.

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Viel zu lange ist es mal wieder her seit dem letzten Blog-Artikel, dabei mangelt es eigentlich nicht an berichtenswerten Dingen, dafür an der einen gr0ßen Explosion. Ich schreibe gerne über neues, tolles noch-nie-dagewesenes, doch genau das lässt auf sich warten. Statt dessen sind es die vielen kleinen Sachen, die man irgendwie dann auch mal erwähnen könnte, wenn man sowieso mal etwas schreibt.

Doch was macht man, wenn die große Sensation auf sich warten lässt und statt dessen nur Kleinkram passiert, der zwar irgendwie auch ganz interessant ist aber kaum einen eigenen Artikel rechtfertigt?

Bisher war es damit ähnlich wie mit einem halb verstopften Abfluss. Man macht die Dusche an und es sammelt sich Wasser, irgendwann ist der Rand der Wanne erreicht und es läuft über. Sensation! Hossa!

Dreht man den Hahn vorher wieder zu, läuft es langsam ab ohne das es zu nennenswerten Auswirkungen kommt, außer vielleicht einem Kalkrand, aber wer interessiert sich schon für Kalkränder in der Wanne? Höchstens Andi, aber die bloggt ja noch seltener als ich…

Das alles soll sich nun ändern. Statt mich in aller Länge mit überlaufenden Wannen zu beschäftigen, will ich nun auch mal über die kleinen Dinge des Lebens schreiben. Dieser Artikel ist der erste über die kleinen Dinge und gleichzeitig auch ein kurzer Ausblick über das, was noch kommt.

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Liebes Tagebuch,

auch wenn sich die Arbeit mal wieder türmt, der Alltag ordentlich stressig und das Herbstwetter so richtig ungemütlich ist, ist es doch wundervoll, einen liebenden, aufmerksamen und warmherzigen Partner an der Seite zu haben. Gerade der Herbst bietet viel Raum für idyllische Zweisamkeit und vor allem lange Gespräche.

Ein Gespräch zeichnet sich dadurch aus, dass mindestens zwei Menschen verbal miteinander kommunizieren. Leider ist per Definition nicht geklärt, welche Themen angesprochen werden sollten und wie die Gesprächsanteile genau verteilt sind.

So begab es sich, dass der beste Freund von allen ein neues Lieblingsthema fand und nun schon seit Wochen laut euphorisch darüber sinniert.

Projekt Balkan.

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Grüße aus Allinclusiveland!

Andi | September 21, 2008 18:43

Von Andi

Wir sind im Urlaub!

Genauer gesagt im All-Inclusive-Urlaub an der türkischen Riviera. Genau der richtige Zeitpunkt für ein Aushilfs-Schreiberling-Debüt während sich der beste Freund von Allen nebenan von seinen Bauchschmerzen kuriert da der letzte Gin-Tonic um 15 Uhr eindeutig schlecht war. Möglicherweise war es auch nur mal wieder eine Folge der Kohlenhydrat-Sucht.

Wie dem auch sei. Wir haben in den letzten 4 Tagen eine Menge Eindrücke gesammelt. Die haben mit denen der herkömmlichen buebo.de Reiseberichte nicht viel gemeinsam, aber fangen wir am besten chronologisch an.

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