Archiv für die Kategorie 'Elektronische Datenverwurstung'

multimedia-keys

Multimedia-Tasten: Auch unter Xubuntu nutzbar.

Wer ein Keyboard mit Multimedia-Keys (z.B. Play, Forward, Mute, …) sein eigen nennt und auf Xubuntu umsteigt, wird eine kurze Enttäuschung erleben. Die Tasten funktionieren nicht. Tatsächlich werden sie sogar von Hause aus unterstützt und sind nur nicht in den xfce Tastatur-Einstellungen eingetragen. Warum dieses eigentlich sinnvolle Feature nicht out-of-the Box unterstützt wird ist mir ein Rätsel.

Zumindest ist Abhilfe einfach:

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gthumb mit RAW-Support selbst bauen

buebo | März 25, 2009 11:24

Viele digitale Kameras machen heute nicht mehr nur noch JPEG-Aufnahmen, sondern sind auch in der Lage RAW Bilder zu speichern. Dabei handelt es sich um die Daten direkt aus dem Sensor. Im Gegensatz zu einem JPEG sind diese Daten nicht durch den Prozessor der Kamera bearbeitet (der typischerweise noch z.B. den Weißabgleich durchführt, nachschärft, etc.). Die Vor und Nachteile gegenüber dem JPEG Format sind an anderer Stelle schon sehr viel besser diskutiert als ich das hier könnte (Pro&Contra).

Leider sind soweit ich das ersehen kann die einzigen Bildverwaltungen mit denen man unter Ubuntu einen vernünftigen RAW-Workflow (tolles Wort, bedeutet so viel wie Bearbeitung in großen Mengen) machen kann DigiKam und F-Spot. Beide haben ihre Probleme, zumindest für mich.

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Im Moment stehen hier zwei Computer mit insgesamt sieben verschiedenen Festplatten. Alle sollen weiter benutzt werden, vorher empfiehlt es sich allerdings erstmal die vorhandenen Daten zu löschen.

Ein einfaches Löschen unter Windows  oder ein ‘rm -rf *’ unter Linux helfen da nicht wirklich weiter, alles was sie machen ist dem Dateisystem zu erklären: “Vergiss doch bitte mal das du dort etwas abgelegt hast”.

Das Ganze funktioniert wie ein Berg Akten, die man mit Post-It’s beklebt hat. Der Klebezettel wird abgezogen, die Akte bleibt liegen und der nächste mit genug Zeit und Energie den ganzen Haufen durchzugehen kann alles wieder lesen als ob nichts gewesen wäre.

Es gibt Leute die haben nix zu verbergen. Aus Prinzip. Weil das gehört sich so. Nix zu verborgen, sie doch nicht, niemals, sie machen ja nix. Ich dagegen bin desorganisierter als die ein Haufen Paviane in der Waschtrommel und lebe praktisch in meinem Computer, mir reicht ‘nix zu verbergen’ einfach nicht. Ich brauche fortgeschrittenere Sicherheit als den Glauben an die eigene Unwichtigkeit und die generelle Gutartigkeit aller anderen.

Bisher habe ich mir immer mit ‘dd if=/dev/random of=/dev/{harddisk}‘ beholfen (für normale Menschen: Das bedeutet “nimm einen Haufen Zufallszahlen und male damit jede Seite jeder Akte aus, bis keine Akten mehr vorhanden sind”) und das zur Sicherheit gleich mehrmals, was ich dermaßen mühsam finde, das ich es eigentlich fast nie mache und so türmen sich dann irgendwelche alten Platten und Computer.

Abhilfe dagegen verspricht Darik’s Boot And Nuke | Hard Drive Disk Wipe oder kurz ‘DBAN’.

Aus der Beschreibung:

“Darik’s Boot and Nuke (”DBAN”) is a self-contained boot disk that securely wipes the hard disks of most computers. DBAN will automatically and completely delete the contents of any hard disk that it can detect, which makes it an appropriate utility for bulk or emergency data destruction.

DBAN is a means of ensuring due diligence in computer recycling, a way of preventing identity theft if you want to sell a computer, and a good way to totally clean a Microsoft Windows installation of viruses and spyware. DBAN prevents or thoroughly hinders all known techniques of hard disk forensic analysis.”

Bin gespannt ob es hält was es verspricht.

P.S.: Jemand Interesse an ein paar Festplatten zwischen 100 und 250GB?